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So funktioniert es

Ohne Geheimnisse. Was hier steht, können Sie am Ergebnis nachprüfen.

1. Ihr Foto wird geprüft, bevor Sie zahlen

Sobald Sie ein Bild wählen, sucht der Server darin ein Gesicht und misst, wie gross es im Verhältnis zur Bildhöhe ist. Ist keines erkennbar oder ist es zu klein, lehnen wir das Bild ab und sagen Ihnen warum. Bezahlt haben Sie zu diesem Zeitpunkt nichts. Wir messen ausserdem die Schärfe und warnen, wenn das Ausgangsbild sehr weich ist.

Im selben Schritt wird das Bild neu kodiert. Dabei fallen alle Metadaten weg, insbesondere die GPS-Koordinaten, die Handykameras standardmässig ins Bild schreiben. Was danach auf unserem Server liegt, ist ein reines JPEG ohne Zusatzinformationen.

2. Die Anweisung an das Modell

Hier liegt die eigentliche Arbeit. Ein Bildmodell verschönert von sich aus, wenn man es lässt: Es glättet Haut, verschmälert Gesichter, verjüngt, und in dokumentierten Fällen hellt es sogar den Hautton auf. Für ein Bewerbungsfoto ist jeder dieser Eingriffe ein Schaden, weil Sie im Gespräch dann anders aussehen als auf dem Bild.

Unsere Anweisung beginnt deshalb nicht mit dem gewünschten Stil, sondern mit einer namentlichen Verbotsliste. Verboten sind unter anderem: das Gesicht verschmälern, die Haut glätten, jünger oder älter machen, den Hautton ändern, die Augenfarbe ändern, Zähne aufhellen, Bart hinzufügen oder entfernen, Make-up ergänzen, eine Brille erfinden. Erlaubt und erwünscht ist genau dreierlei: Kleidung, Hintergrund und Licht.

Eine Ausnahme machen wir bewusst: Wenn Sie auf dem Ausgangsbild gegen die Sonne blinzeln oder die Stirn runzeln, öffnen wir die Augen und entspannen die Stirn. Die Form der Augen bleibt dabei gleich. Das ist der Unterschied zwischen einem entspannten Porträt und einem Schnappschuss im Gegenlicht.

3. Acht Bilder, vier Stile

Jeder der vier Stile wird in 2 Fassungen gerechnet, die sich in Lichtrichtung, Kopfhaltung, Gesichtsausdruck und Bildausschnitt unterscheiden. Es laufen drei Anfragen gleichzeitig, deshalb dauert der ganze Auftrag rund eine Minute statt acht. Mehr gleichzeitig geht nicht: der Bildanbieter legt für jede laufende Anfrage Guthaben beiseite und weist weitere ab, solange sie laufen.

Klassisch

Bank, Versicherung, Verwaltung, Recht, KV

Der Stil, den Schweizer Personalabteilungen seit Jahrzehnten sehen: grauer Studiohintergrund, dunkles Sakko, ruhiges Licht. Er faellt nicht auf, und genau das ist in konservativen Branchen der Zweck.

Modern

Technik, Startup, Marketing, Agentur

Ein Bild, das nach Arbeitsplatz aussieht statt nach Fotostudio. Der Hintergrund ist ein helles Buero, weit genug unscharf, dass er nicht ablenkt. Kleidung ohne Krawatte.

Hell

Gesundheit, Bildung, Soziales, Detailhandel

Heller Hintergrund, helle Kleidung, offenes Licht. Wirkt zugewandt statt formell, ohne unseriös zu werden. Der Stil für Berufe, in denen Menschen mit Menschen arbeiten.

Draussen

LinkedIn, Kommunikation, Beratung, Verkauf

Aufgenommen wie im Freien: weicher Tag, unscharfe Umgebung, natürliches Licht von der Seite. Das Bild, das auf LinkedIn nicht wie ein Passfoto wirkt und trotzdem professionell bleibt.

4. Nachbearbeitung auf dem Server

Jedes fertige Bild wird auf 864 mal 1152 Pixel gebracht, also exakt 3:4. Eine verbindliche Schweizer Norm für das Bewerbungsfoto gibt es nicht: vier verbreitete Vorlagen nennen 4 mal 5, 4 mal 6, 4,5 mal 6,5 und 5 mal 7 Zentimeter. 3:4 liegt dazwischen und lässt sich auf jedes davon zuschneiden, im Druck mit mehr als 400 dpi. Zusätzlich schneiden wir eine quadratische Fassung für LinkedIn zu. Der quadratische Ausschnitt sitzt bewusst nicht in der Mitte, sondern höher: bei einem Porträt liegt der Kopf oben, und ein mittiger Zuschnitt schneidet ihn an.

5. Was gelöscht wird, und wann

  • Das hochgeladene Original: sofort, sobald Ihre Bilder fertig sind.
  • Unbezahlte Uploads: nach wenigen Stunden.
  • Ihre fertigen Bilder: nach 14 Tagen.
  • Die IP-Adresse der Zahlung, die wir für den Fall einer Rückbuchung brauchen: nach 180 Tagen.

Wir trainieren kein Modell auf Ihrem Gesicht. Es gibt bei uns kein personenbezogenes Modell, das nach dem Auftrag noch existieren könnte, weil wir gar keines erzeugen: das Bild wird einmal bearbeitet, mehr nicht.

6. Wenn etwas schiefgeht

Gelingen weniger als sechs der acht Bilder, liefern wir nicht aus, sondern erstatten automatisch den vollen Betrag. Gelingen sechs oder sieben, bekommen Sie beides: die Bilder und das Geld zurück. Wir haben acht versprochen, und weniger zu liefern und den vollen Preis zu behalten wäre eine unrichtige Angabe über das eigene Angebot. Beide Erstattungen löst das System selbst aus, ohne dass Sie sich melden müssen. Und auch wenn alles technisch gelingt, Ihnen aber kein Bild gefällt, bekommen Sie das Geld innert 14 Tagen zurück.

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